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Germignaga - Bauland: Lago Maggiore - Ostufer - Germignaga:

Ca. 1007 m² großes Grundstück in ruhiger und sonniger Wohnlage. Seesicht. Knapp 10 Gehminuten vom Zentrum entfernt, Strand und Seepromenade ca. 15 Minuten entfernt.
Verkaufspreis: € 160.000,- + 3% Vermittlungsprovision.







Es besteht ein von der Gemeinde genehmigtes Bauprojekt, das nur noch eingereicht werden muss. Genehmigt für eine Villa bis maximal 180 m² auf 2 Stockwerken. Die Gebühren für das Bauprojekt sind im Kaufpreis inbegriffen. Alle Anschlüsse an der Grenze.

 

Verkaufspreis: € 160.000,- + 3 %Vermittlungsprovision





Lage: Germignaga

Der Ort Germignaga (ca. 3.900 Einwohner) ist im Norden durch den Fluss Tresa von Luino getrennt, zu dem es 1928 eingemeindet wurde. Nach heftigen Protesten der „germignaghesi“ wurde das Ganze 1947 rückgängig gemacht und seitdem hat der Ort wieder eine eigenständige Verwaltung. Germignaga wird urkundlich zum ersten Mal im Jahr 807 als „Germaniaca“ erwähnt und war im Mittelalter lange Zeit Verwaltungssitz des gesamten Tresatales. Die ursprüngliche Siedlung befand sich wesentlich weiter im Tal als man heute sehen kann. Im Laufe der Jahrhunderte hat der Fluss immer wieder Steine und Geröll an die Mündung transportiert und so die Grundfläche des Ortes deutlich vergrößert. An der Stelle des heutigen Friedhofs stand der Überlieferung nach eine bedeutende Festung, die 1276 in der Schlacht von Germignaga zerstört und deren Überreste zum Bau eines Dammes entlang der Tresa benutzt wurden. 1397 wurde der Ort Teil der Bürgerschaft von Angera, die versuchten, in „Zermignaga“ eine Eisenproduktion zu eröffnen. Nach Jahrhunderten der landwirtschaftlichen Nutzung begann man Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Herstellung von Stoffen. Am Anfang wurden die Webwaren aus Hanf gefertigt, bis man sich später auch auf die Verarbeitung von Seide verlegte. Bedingt durch den Bau einer bedeutenden Webfabrik im Jahr 1839 entwickelte sich Germignaga zu einem Industriestandort am Ostufer. Durch die schrittweise Schließung der Fabriken in den letzen 50 Jahren verlor der Ort nach und nach an wirtschaftlicher Bedeutung und heute ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle.