Heute, Donnerstag: 09:00 bis 20:00 Uhr call +49 (0)228 / 62093 - 0

Germignaga - Villetta Palme: Lago Maggiore - Ostufer - Germignaga:

Attraktive Doppelhaushälfte mit 2 Terrassen, Balkon und Garten in sonniger Lage. Wunderbare Seesicht. Stellplatz.
Verkaufspreis: € 249.000,- + 3% Vermittlungsprovision.







Das Einfamilienhaus (Baujahr 2006) befindet sich am Rand einer Wohnanlage oberhalb der Seeuferstraße. Direkt vom Garten führt ein Fußweg in 3 Minuten zum eigenen Badestrand mit eigener Boje. Die Lage des Hauses garantiert eine atemberaubende und vor allem unverbaubare See- und Bergsicht. Das Haus liegt auf einem Grundstück von 600 m² und verfügt über ein Untergeschoss und zwei Stockwerke mit insgesamt 120 m² Wohnfläche.
In sonniger und ruhiger Panoramalage auf den Lago, nur wenige Minuten vom Ortskern Germignaga, liegt diese schöne Doppelhaushälfte mit breitem Balkon, zwei Terrassen, Garten und Stellplatz. Dank ihrer Ecklage und der verschiedenen Terrassen kann man die Sonne und in den heißen Tagen den Schatten genießen.
Das angelegte ca. 300 m² große Gartengrundstück umgibt das Haus auf drei Seiten und erstreckt sich über drei Ebenen: eine bildet die dritte Terrasse mit Seesicht, die zweite Wiese-Kinderspielplatz und die dritte Stellplatz und Garten. 
Die Doppelhaushälfte wurde 2012 kernsaniert (mit hochwertigen Materialien). Hausaufteilung:

 

Obergeschoss mit ca. 47 m² Wohnfläche:

  • Wohnzimmer mit Ausgang auf den breiten Balkon
  • Wohnküche
  • Schlafzimmer mit Ausgang auf eine große Terrasse
  • Badezimmer mit Glas- Duschkabine und Fenster

 

Gartengeschoss mit ca. 42 m² Wohnfläche:

  • 2 Mehrzweckräume, die als Schlafzimmer dienen – eines mit direktem Ausgang auf eine überdachte Terrasse und in den Garten
  • Badezimmer mit Badewanne und Schachtfenster
  • Flur mit Waschnischeke

 

Verkaufspreis: € 249.000,- + 3 % Vermittlungsprovision





Lage: Germignaga

Der Ort Germignaga (ca. 3.900 Einwohner) ist im Norden durch den Fluss Tresa von Luino getrennt, zu dem es 1928 eingemeindet wurde. Nach heftigen Protesten der „germignaghesi“ wurde das Ganze 1947 rückgängig gemacht und seitdem hat der Ort wieder eine eigenständige Verwaltung. Germignaga wird urkundlich zum ersten Mal im Jahr 807 als „Germaniaca“ erwähnt und war im Mittelalter lange Zeit Verwaltungssitz des gesamten Tresatales. Die ursprüngliche Siedlung befand sich wesentlich weiter im Tal als man heute sehen kann. Im Laufe der Jahrhunderte hat der Fluss immer wieder Steine und Geröll an die Mündung transportiert und so die Grundfläche des Ortes deutlich vergrößert. An der Stelle des heutigen Friedhofs stand der Überlieferung nach eine bedeutende Festung, die 1276 in der Schlacht von Germignaga zerstört und deren Überreste zum Bau eines Dammes entlang der Tresa benutzt wurden. 1397 wurde der Ort Teil der Bürgerschaft von Angera, die versuchten, in „Zermignaga“ eine Eisenproduktion zu eröffnen. Nach Jahrhunderten der landwirtschaftlichen Nutzung begann man Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Herstellung von Stoffen. Am Anfang wurden die Webwaren aus Hanf gefertigt, bis man sich später auch auf die Verarbeitung von Seide verlegte. Bedingt durch den Bau einer bedeutenden Webfabrik im Jahr 1839 entwickelte sich Germignaga zu einem Industriestandort am Ostufer. Durch die schrittweise Schließung der Fabriken in den letzen 50 Jahren verlor der Ort nach und nach an wirtschaftlicher Bedeutung und heute ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle.